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[Translate to English:] Kunstminister Spaenle würdigt handwerkliche Flachglasherstellung als immaterielles Kulturerbe – Repräsentative Metalltafel als Symbol der Anerkennung


[Translate to English:] Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle zeichnete die handwerkliche Fertigung von Flachglas in der traditionellen Technik des Mundblasverfahrens als immaterielles Kulturerbe aus und überreichte der Glashütte Lamberts in Waldsassen zur Anerkennung eine repräsentative Metalltafel. Dabei betonte der Minister: „Die Flachglasherstellung im Mundblasverfahren ist eine mehrere hundert Jahre alte Handwerkstechnik und mittlerweile nahezu verschwunden. Einzigartig ist hier die Arbeit der Glashütte Lamberts in Waldsassen, die als einziger Betrieb in Deutschland diese Tradition lebendig hält und im Bewusstsein der Menschen verankert. Die Glasmacher leisten einen wichtigen Beitrag, um das Wissen und das Können der Glasherstellung nach diesem traditionellen Verfahren zu pflegen, zu erhalten und weltweit bekannt zu machen.“
Minister Spaenle stellte die Kunstfertigkeit des handwerklich hergestellten, mundgeblasenen Flachglases heraus. Mit seinen vielfältig leuchtenden Farben erfreuen sich die Gläser großer Beliebtheit – sowohl in der Glasarchitektur, der Denkmalpflege als auch bei Künstlern, wie der Minister ergänzte. Als Beispiel nannte er den Kölner Dom, den ein Fenster aus Lamberts Glas ziert.
„Ich freue mich, dass die traditionelle Flachglasherstellung nicht nur auf Landesebene eine Würdigung erfahren hat, sondern im Dezember 2015 zudem in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde“, so der Kunstminister abschließend.